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Wenige Worte über...   :

 

Geographie

 

Das Donaudelta grenzt süd-westlich an das Dobrudscha-Hochland, im Norden an die Ukraine und im Osten mündet es in das Schwarze Meer. Das Donaudelta wird von der Parallele von 45° nördliche Breite und von dem Meridian von 29°östliche Länge durchquert. Zusammen mit dem Lagunenkomplex Razim-Sinoe hat das Delta eine Fläche von 5050 km2, wovon 732 km2 der Ukraine gehören; das eigentliche Delta besteht aus 2540 km2.

In Pătlăgeanca trennt sich die Donau in zwei Arme: der Chilia-Arm nördlich und der Tulcea-Arm südlich, der sich beim Landdreieck Sfântu Gheorghe in die Arme Sulina und Sfântu Gheorghe aufteilt. Der Chilia-Arm bildet die Grenze zur Ukraine und transportiert auf seiner Länge von 104 km2 60% des Wassers und der Anschwemmungen der Donau. Wegen den 67 Millionen Tonnen Anschwemmungen wird das Donaudelta jährlich um 40 m2 größer.

Der Sulina-Arm befindet sich mitten im Delta, und, im Unterschied zum Chilia-Arm, hat er einen geraden Lauf und wird kontinuierlich ausgebaggert und für die Schiffahrt erhalten. Er ist 71 km lang und transportiert 18% des Wasservolmens der Donau.

Der Lauf der Sfântu Gheorghe-Arms ist süd-östlich orientiert, entfaltet sich über 112 km und transportiert 22% des Wasservolumens der Donau. Bei der Mündung bildet er die Sacalin-Inseln, die als Beginn eines sekundären Deltas betrachtet werden. Das Donaudelta wird durch positive Reliefformen, die höhere Landstreifen genannt werden, und durch negative Reliefformen charakterisiert, die mit Wasser gefüllte Senken sind (Seen). Zur Zeit zeigt sich das Delta als eine ebene Oberfläche mit einer Neigung von 0,006‰, die von einer Verzweigung von Wasserarmen durchquert wird: Stromarme, Kanäle und Bäche, markiert von Seen und Teichen.

Die Höhenunterschiede gegenüber dem Wasserpegel sind von 8-10 m in der Gegend der Landstreifen und von -2 - -4 m in der Gegend der Wassersenken.

Das Gebiet der Deltas wird in zwei geographische Subregionen eingeteilt, und zwar: das eigentliche Delta, das eine Fläche von 4.250 km2 beträgt und das sich zwischen den Armen des Stroms befindet, und das Gebiet des Razim-Komplexes, mit einer Oberfläche von 990 km2. Aus physisch-geographischem Gesichtspunkt wird das Delta quer über die Arme des Stroms in zwei natürliche Subregionen eingeteilt: das Strom-Delta und das Meeres-Delta. Das Strom-Delta besetzt mehr als 65% der Gesamtoberfläche des Deltas und erstreckt sich vom Landdreieck Izmail flussabwärts bis zu den Landstreifen Letea und Caraorman, auf der Linie Periprava (zum Chilia-Arm) – Crişan (am Sulina-Arm) – Crasnicol – Perişor. Diese Subregion des Donaudeltas ist in mehrere natürliche Einheiten

eingeteilt, wie z.B. die Sireasa-Senke, die Şontea-Furtuna-Senke, die Padina-Senke, die Matiţa-Merhei-Senke, der Chilia-Landstreifen, der Stipoc-Landstreifen, die Tătaru-Insel, die Babina-Insel, die Cernovca-Insel, die Litcov-Senke, die Erenciuc-Senke, die Roşca-Buhaiova-Senke, die Tulcea-Murighiol-Au und die Dranov-Dunavăţ-Senke usw.

Das Meeres-Delta umfasst weniger als 35% der Oberfläche des Donaudeltas, östlich der Linie Periprava-Crişan-Crasnicol-Perişor. In dieser Subregion trifft man, wie auch im Falle des Strom-Deltas, Zonen mit positivem und negativem Relief an, aber im Unterschied zur ersten Subregion liegt der Boden der Senken in den meisten Fällen unter dem Meeresspiegel.

 

Das Klima

 

Das Donaudelta gehört zum Raum mit gemäßigtem, halbtrockenem Klima, das den Steppen der Schwarzmeer-Region typisch ist. Das Klima wird vom Schwarzen Meer und den Teichen beeinflusst. Diese aktive Oberfläche reagiert gegenüber der gesamten aufgenommenen Strahlung und gegenüber des allgemeinen Umlaufs der Atmosphäre, so dass eine Vielfalt von Mikroklimaten entsteht. Abhängig von der Tätigkeit der wichtigsten Druckzentren gibt es spezifische Witterungsbedingungen: milde Wintertage (wenn das nordost-europäische Druckzentrum tätig ist), frostige Wintertage mit starkem Wind (wenn die Nordatlantischen Antizyklone tätig sind), warme und trockene Sommertage (wenn die Atlantischen tropischen Antizyklone aktiv sind), regnerische Sommertage (wenn die Luft aus dem Mittelmerbecken und die kalte Luft aus dem Nordwesten Europas aufeinanderstoßen). Die Zeit, in der die Sonne scheint, ist lang, der mehrjährige Durschnitt ist von 2250 Stunden, aber er kann auch 2600 Stunden erreichen, wenn der Himmel nicht so oft von Wolken bedeckt ist.

Die Temperatur ist nicht gleichförmig auf die Oberfläche des Deltas aufgeteilt. Die mehrjährigen durchschnittlichen Werte deuten auf das Wachstum der Temperatur vom Westen zum Osten hin. An der Spitze des Deltas (Tulcea) ist der mehrjährige Durchschnitt der Temperatur von 10,94°C, im Strom-Delta (Gorgova) von 10,96°C, am Meeresufer (Sulina) 11,05°C und auf der hohen See des Schwarzen Meeres (Plattform Gloria) von 11,86°C.

Es ist ein gemäßgtes Steppenklima, unter Einfluss des Schwarzen Meeres und der Teiche. Die Niederschläge sind unter dem jährlichen Durchschnitt von 450 mm, mit wenig Schnee (9 Tage pro Jahr in Sulina). Die für das Delta typischen Witterungserscheinungen sind der Wind (mehr als 300 Tage pro Jahr) und im Herbst der Nebel. Wegen der schwankenden Erwärmung und Abkühlung der Sand- und Wasseroberflächen entsteht eine Tagesbrise mit lokalem Effekt. Die relative Luftfeuchtigkeit ist hoch. Im Winter erfriert die Donau manchmal und die Seen und Teiche immer, was die Nahrungskette negativ beeinflusst. Die Ökosysteme werden stark beeinflusst von der Schwankung der Gewässer zwischen den Jahreszeiten, die den Wasserspiegel in den Seen und Teichen erhöhen und senken, die die Migration und Fortpflanzung der Wassertiere und das Nisten der Vögel beeinflusst. Das Donaudelta ist im Biosphärenreservat als Naturdenkmal eingeschlossen, das von UNESCO geschützt wird. Die sehr ebenen und weiten Wasserflächen, die in unterschiedlichem Maße mit Vegetation bedeckt sind und die von den sandigen Inseln der marinen Feldern unterbrochen werden, bilden eine aktive Oberfläche, die dem Delta und den angrenzenden Lagunen spezifisch ist, komplett unterscheidlich von den Steppen der Schwarzmeer-Gegend.

 

Die Flora

 

Die Vegetation des Donaudeltas besteht größtenteils aus einer typischen Sumpfvegetation (Schilfrohr, Rohrkolben, Riedergras, in Gemisch mit der Zwergweide) und erstreckt sich auf 78% der Gesamtoberfläche. Die waldbedeckten Inseln erstrecken sich auf 6% der Deltaoberfläche und sind bedeckt von Wäldern aus Weiden, Eschen, Erlen, Espen, die auf den Stromlandstreifen wachsen und periodisch überschwemmt werden. Die Teiche sind von einer schwimmenden aquatischen Vegetation bedeckt, die 2% der Deltaoberfläche ausmacht. Ebenfalls gibt es Wälder auf den Feldern Letea und Caraorman, die aus Stieleichen, Eschen, Zitterespen, Ulmen, Kletterpflanzen bestehen .

Vom Gesichtspunkt der Flora ist die schwimmende Vegetation für das Donaudelta typisch und die Biotopen sind verschiedenartig: Sumpf-Röhricht, Seen, schwimmende oder feste Vegetationsinseln, Laubwälder, Vegetation von Landstreifen mit salzigem Boden, üppige Wälder (Landstreifen Letea mit tropischem Aspekt).

 

Die Fauna

 

Die Fauna besteht aus mehr als 320 Arten von Vögeln und 45 Arten von Süßwasserfischen in den zahlreichen Seen und Teichen. Dies ist der Ort, an dem  Millionen Vögel aus allen Ecken der Welt nisten kommen (Europa, Asien, Afrika, Mittelmeer).

Das aquatische Ökosystem hat als Basis der Nahrungskette den Phytoplankton, zahlreiche Arten von braunen, grünen und blauen Algen, und den Zooplankton, mit dem sich die Organismen ernähren, die im Schlamm und am Wasserboden leben (wirbellose Lebewesen, Weichtiere wie Muscheln, Schnecken, als auch Austern im Meeresbereich, eine große Anzahl von Würmern wie z.B. die Blutegeln, Kopffüßer, Krebstiere wie Krebse, Garnelen, Krabben). Ein sehr wichtiger Sektor wird von der Wasservegetation eingenommen, deren Grundlage das Schilfrohr ist, zusammengefügt in schwimmenden Inseln, durch die Anhäufung von schwimmenden Wurzeln (Wurzelstöcken). Die schwimmenden Inseln stellen das tragende Element der anderen Pflanzen dar. Das Schilf ist eine mehrjährige Pflanze, die 1500 km2 der Deltaoberfläche bedeckt und wirtschaftlich verwendet wird. Wasserpflanzen: weiße Seerose, gelbe Seerose, von einer außergewöhnlichen Wichtigkeit für das Laichen der Wassertiere. Die Stomata befinden sich auf der glänzenden Oberfläche der Blätter, die Blütenbestäubung wird von den Insekten gesichert, die Frucht reift in der Tiefe und die Samen schwimmen. Die Samen der Seerosen werden von den Vögeln angenommen.

Andere schwimmende Pflanzen: Wasserlinse, gemeiner Schwimmfarn, wie auch fleischfressende Pflanzen: Wasserschläuche und die Wasserfalle. Die sumpfigen Gebiete sind bedeckt mit Rohrkolben, Riedergras, gelben Schwertlilien, Wasserminze, Sumpfampfer, Asch-Weide. Auf dem Strom-Landstreifen wachsen die Silber-Espe, die Schwarze Espe, mehrere Arten von Weiden, Mistel, Bocksdorn, Brombeeren, Pilze und in der Nähe des Meeres Wermut, Queller, Sand-Winden. Auf dem Letea-Landstreifen, der ein Naturdenkmal ist, wachsen: die Mooresche, Wildreben, Hopfen, Winden, polymorphische Nelken, die Roggen-Trespe, die Flatter-Binse, die Stieleiche, der eingriffelige Weißdorn, der Hagedorn, die Kornelkirsche, Periploca graeca, mit Mittelmeer-Aspekt.

Von den Insekten, die in der Gegend sehr gut vertreten sind, nennen wir die Mücken, die Rohrdommel, mehrere Arten von Libellen, die Rinderbremse, und als eine Besonderheit in der Letea-Gegend den Skorpion. Die Wasserinsekten sind vertreten von mehreren Arten von Schmetterlingen.

Der Hauptreichtum der Fauna im Donaudelta wird von den Fischen dargestellt, von denen ungefähr 110 Arten vertreten sind: der Karpfen, der europäische Wels, der Rapfen, die Brachse, der Hecht, der Gründling, die Rotfeder, die Karausche, der europäische Hausen, der russische Stör, der Sterlet, der Sternhausen, der Glattdick (acipenseridae sturio ist eine sehr selten in unseren Gewässern angetroffene Fischart). In den Seen gibt es die Großkopfmeeräsche, den Zander (der in salzhaltigem Wasser lebt), den Barsch, den Giebel. An den Donaumündungen kann man antreffen: die europäische Sardelle, Sardinen, die Lieblingsnahrung der Haie, den Graskarpfen, den europäischen Aal, den amerikanischen Aal, den Rochen, den Blaufisch, den Silberkarpfen. Einige Fische wandern um zu laichen, wie z.B. der Donauhering und die Makrele, die im Frühlng in Scharen durch die Flüsse bis zur Quelle der Donau schwimmen. An den Donaumündungen lebt eine kleine Art Haie, Squalus. Die Fische stellen eine wichtige Nahrungsquelle für die Vögel und die aquatischen Säugetiere dar. Ein Teil der Fische wandert aus den Teichen in die Donau und umgekehrt für Nahrung und um Laich abzulegen.

Das Donaudelta beherbergt eine reiche Vogelfauna, bestehend aus ungefähr 300 Arten, die hauptsächlich in großen Scharen von großen Entfernungen kommen: aus dem eisigen Norden und von außerhalb Europas. Das Donaudelta stellt einen wichtigen Durchgangs- und Überwinterungsort dar. In den 80er Jahren gab es 4 Millionen Exemplare, auf Jahreszeiten gruppiert. Ein Teil der Vögel besteht aus sässhaften Vögeln: die Möwe, der Stelzenläufer, der Reiher, der Graureiher, der Seetaucher, der Löffler, die Wasserralle, der Wasserlaufer, die Dohle, der Adler, der Sakerfalke, die Seeschwalbe, die Eule, der Turmfalke, das Blässhuhn, das Teichhuhn, der Regenpfeifer, der Haubentaucher, nebst den Arten, die für Rumänien gewöhnlich sind: der Rabe, der Specht, die Türkentaube, die Meise, der Sperling, der Seeadler. Die meisten Vögel sind Zugvögel. Aus Asien kommen der weiße Schmutzgeier, der Silberreiher, die Moorente, der Schwan, der Kormoran. Aus der sibirischen Gegend kommen der Habichtskauz, 3 Arten von Enten und der Singschwan, der dunkle Wasserlaufer und aus der arktischen Gegend ziehen vorbei die Blassgans, die Rothalsgans, die Schnepfe, die Bergente. Aus dem Süden kommen folgende Vögel ins Delta: der Pelikan, der Krauspelikan (Rosapelikan), die Uferschwalbe, der Weißstorch, die Kolbente. Die Änderung der ökologischen Bedingungen führen zu einer Verlagerung der Faunabevölkerung aus den zentralen in die peripherischen Gegenden: die Sacalin-Insel, der Lupilor-Landstreifen (Landstreifen der Wölfe), Histria.

Die Welt der Säugetiere ist gut vertreten: die Otter, der Nerz, Marderhund, die Bisamratte, die Wasserratte, der Wiesel, die Wildkatze, die Biberrate, der Fuchs und der Schilf-Wolf, die sich sehr gut an die Umwelt der schwebenden Vegetationsinseln angepasst haben, in den Festlandsgegenden trifft man das Wildschwein an, den Iltis, das Reh, den Dachs und in den Wintern, in denen die Donau einfriert, den Elch im Caraorman-Wald. An den Donau-Mündungen leben Delfine und an der nördlichen Küste der Weißbauch-Seehund.

Die Regionen an den Donaumündungen sind reich an Fröschen (5 Arten), hier leben auch der Kammmolch, 4 Arten Eidechsen, Wasserschlangen und Schildkröten. Im Letea-Wald leben Vipern.

 

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Wir freuen uns auf Sie!